Ausländerkriminalität

Zur aktuellen Debatte 2008


Ausländerkriminalität - Zur aktuellen Debatte 2008
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Bereits vor zwei Jahren berichtete das Heimatforum über das Thema „Ausländerkriminalität“ und den überproportionalen Anteil ausländischer Jugendlicher an Gewalttaten (Siehe HIER). Anfang 2008 sorgten die Äusserungen von Hessens Ministerpräsident Roland Koch über „zu viele kriminelle ausländische Jugendliche“ für ein breites Medienecho. Zuvor wurden in München ein türkischer und griechischer Jugendlicher beim Zusammenschlagen eines Rentners in einer U-Bahnstation gefilmt. 100 Ausländer-Organisationen, allen voran türkische Verbände, beschwerten sich daraufhin bei Minister Koch und Bundeskanzlerin Merkel über „populistischen Wahlkampf“ und „versteckten Rassismus“. Der Vorsitzende der türkischen Gemeinde in Deutschland Kenan Kolat forderte gar einen „Verhaltenskodex“ bezüglich Äusserungen über kriminelle Ausländer. In der ARD-Talkshow „Hart aber Fair“ kam es unterdessen zum Eklat. Die Antworten eines vorbestraften Türken auf Fragen des Moderators waren mit Bundesjustizministerin Brigitte Zypries und Grünen-Politiker Özcan Mutlu offenbar vorher abgesprochen. Als der Gast sich dahingehend äusserte, dass Deutschland ihm „alle Möglichkeiten“ geboten hätte, um nicht kriminell zu werden, fragte die Ministerin unter vorgehaltener Hand, ob er denn „nicht gebrieft“ worden wäre. Der Ressortleiter des Feuilletons der Tageszeitung „Die Zeit“ stellte wenig später einen sehr zweifelhaften Kommentar ins Netz, indem er sich über intolerante deutsche Rentner beschwerte, die den Ausländern das „Leben zur Hölle machten“ und somit die Gewalt zu einem gewissen Teil selbst zu verantworten hätten [1]. In München hingegen wurde ein Wahlkampfplakat der CSU mit der Aufschrift „Keine Nachsicht mit Gewalttätern“, in Anspielung auf den verletzten Rentner, öffentlich zerrissen. Oberbürgermeister Christian Uhde (SPD) bezeichnete dieses Plakat als „moralischen Tiefpunkt“ in der Laufbahn der CSU.

Dabei ist zweifelsfrei nachgewiesen, dass Deutschland ein Problem mit überproportionaler Kriminalität seiner ausländischen Mitbürger, vor allem der Jugendlichen, hat. Die Gewaltkriminalität in der Gruppe der 18-21jährigen nahm von 1994 bis 2006 um 84% zu [2]. Der Anteil der ermittelten tatverdächtigen, kriminellen Ausländer ist in den jährlich erscheinenden Polizeilichen Kriminalstatistiken (PKS) etwa doppelt so hoch, wie der offizielle Ausländeranteil. Noch deutlicher wird das Bild in den Verurteiltenstatistiken unter Beachtung der Strafdelikte. So besaßen im Jahr 2004 beispielsweise 38,3% aller verurteilten Mörder eine ausländische Staatsbürgerschaft, bei sexueller Nötigung und Vergewaltigung noch 32,6% [3]. Das ist im Verhältnis zum offiziellen Ausländeranteil mehr als drei Mal so viel. Auch wenn sich unter ausländischen Straftätern Illegale und Durchreisende ohne festen Wohnsitz in Deutschland befinden, spiegeln diese offiziellen Zahlen die Brisanz, zumindestens aber die statistische Signifikanz, wider. Dabei muss beachtet werden, dass es sich hierbei nur um Straftäter mit ausländischem Pass handelt. Eingebürgerte, zu denen nach neuem Staatsbürgerschaftsrecht vor allem Kinder und Jugendliche zählen, werden in den Kriminalakten als Deutsche erfasst. Der stellvertretende Vorsitzende des Bundes Deutscher Krimalbeamten (BDK) Rolf Jaeger sprach sogar von einer „Kriminalisierung“ Deutscher in der Statistik [4]. Der Anteil ausländischer Täter an schwerer Kriminalität, wie Mord, Raub und Vergewaltigung, muss deswegen noch höher als die offiziellen Zahlen angesetzt werden, da die Statistik durch Eingebürgerte verfälscht wird.

Polizeibeamte, Lehrer, Sozialarbeiter, Innensenatoren und Bezirksbürgermeister haben ein wirklichkeitsnahes Bild der Entwicklung in den multiethnischen Großstädten und Agglomerationsräumen. Die Verlautbarungen fallen, trotz den seit jüngster Zeit groß angelegten Integrationsbemühungen, düster aus. So berichtet der Bürgermeister des Berliner Stadtteils Neukölln Heinz Buschkowsky (SPD), dass sich die Zahl der kriminellen Serientäter in den letzten zwei Jahren verdreifacht hätte und mittlerweile 95% dieser Straftäter in seinem Stadtteil ausländischer Herkunft seien [5]. In ganz Berlin sind 80% der Intensivtäter ausländischer Herkunft. Dabei steht Berlin nur als Synonym für den Rest der Republik. Denn obwohl es wenige präzise Statistiken über die Herkunft der Straftäter gibt, sondern nur die schon oben erwähnte ungenaue Unterteilung in deutsche und ausländische Staatsbürgerschaft, kommen immer mehr Zahlen über das ganze Ausmaß der Situation ans Licht. Bremens Innensenator Thomas Röwekamp (CDU) forderte im Jahr 2007 verbesserte Daten zu den Migrationshintergründen von Tatverdächtigen in der Polizeilichen Kriminalstatistik. In Bremen hätten fünf von sechs jugendlichen Intensivtätern unter 14 Jahren einen Migrationshintergrund. 37,3 % der Körperverletzungen gingen auf das Konto von Ausländern, bei einem einem offiziellen Ausländeranteil von 12,5 % [6]. In Köln bricht ein 14jähriger Türke alle Kriminalrekorde. Über 100 Delikte, darunter Körperverletzungen und Einbrüche, hat er in seiner jungen Kriminellenlaufbahn zu verzeichnen [7].

Bereits 2001 wurde in einer Studie des eher „linkslastigen“ und auch öfters in den Medien zitierten Soziologen Christian Pfeiffer (Kriminologisches Forschungsinstitut Niedersachsen) nachgewiesen, dass jugendliche Serienstraftäter vor allem aus dem ausländischen Umfeld kommen und südeuropäischer bzw. türkischer Herkunft sind.

(Quelle: Pfeiffer C. & Wetzels P., „Zur Struktur und Entwicklung der Jugendgewalt in Deutschland“, 2001)

Dem Hinweis auf die Altersgruppe und das Serienverhalten von Gewalttätern muss somit noch eine ethnische Komponente hinzugefügt werden.Weiterhin ist zu beachten, dass Jugendgewalt ein Problem zwischen verschiedenen ethnischen Gruppen darstellt.

„Nach Untersuchungen des Kriminologischen Forschungsinstituts Niedersachsen machen Gewalttaten zwischen Jugendlichen verschiedener ethnischer Gruppen zwei Drittel aller Gewaltkonflikte aus. Nur in jedem fünften Fall treten Deutsche gegen Deutsche an.“

(Der Spiegel, „Eine Frage der Ehre“, 17.7.2006)

Man sollte also sehr genau hinsehen, wenn es um die Interpretation der Kriminalstatistiken geht. Ein Fingerzeig auf die Gesamtzahl [8] aller Delikte ist ebenso wenig hilfreich, wie die Augen vor der Herkunft der Täter zu verschließen. Gerade weil der Bevölkerungsaustausch in den unteren Altersgruppen stattfindet, durch höhere Geburtenraten von aussereuropäischen Zuwanderern und weiteren Familiennachzug, ist der Anstieg der Gewaltkriminalität von Jugendlichen eine unmittelbare Begleiterscheinung dieser ethno-demografischen Transition. Es ist die erste Auswirkung durch das Nachrücken der ausländisch bestimmten Generationen in den deutschen Bevölkerungsbaum.

Wir sind somit unmittelbare Zeugen eines Vorganges, der schon in wenigen Jahren andere Bereiche der Gesellschaft erfassen wird. Die höhere Kriminalität von Ausländern in Deutschland paart sich mit höherer Arbeitslosigkeit, niedrigerem Bildungsniveau, sozialer Verelendung und kultureller Abschottung – wie im Heimatforum nachgewiesen wurde. Es reicht also nicht, zu sagen, in Deutschland gäbe es zu viele kriminelle ausländische Jugendliche. Man muss die gesamte Wahrheit offenlegen, die da heisst: In Deutschland findet seit Jahrzehnten ein kontinuierlicher Bevölkerungsaustausch statt, mit allen Konsequenzen für die gesellschaftliche Zukunft dieses Landes.

Fußnoten

[1] Jens Jessen (Ressortleiter bei der ZEIT) prangert die deutsche Intoleranz gegenüber ausländischen Jugendlichen an: http://www.youtube.com/watch?v=lXhLAdPFROs

[2] Der Spiegel (7.1.2008): „Die Migration der Gewalt“, S. 29, Zahlen der Polizeilichen Kriminalstatistik (PKS), Anstieg der Gewalttaten in der Gruppe der 18-20jährigen von 19.297 (1994) auf 35.484 (2006)

[3] Statistisches Bundesamt (11.9.2006): Verurteilte 2004, Siehe auch HIER

[4] welt.de (18.7.2006): „Deutsche werden in der Statistik kriminalisiert“,
Zitat: „Die Wahrheit über den Zusammenhang zwischen Kriminalität und Migrationshintergrund könnte sogar noch dramatischer sein, wie Rolf Jaeger, stellvertretener Vorsitzender des Bundes Deutscher Krimalbeamten (BDK), glaubt. 'Eigentlich kriminalisiert die Statistik die Deutschen', sagt Jaeger. So wird bei den Tatverdächtigen nicht unterschieden, woher sie kommen: Unter den deutschen Tatverdächtigen finden sich auch Eingebürgerte. Letztlich werden eingedeutschte Russen kriminalstatistisch genauso als deutsche Straftäter erfaßt wie auch eingedeutschte Türken, Afrikaner, Asiaten oder andere Europäer, die die deutsche Staatsbürgerschaft erhalten haben’, sagt Jaeger und fügt hinzu: Eine konkrete Aussage, welche Kriminalität von hier geborenen deutschen Straftätern ausgeht, kann seit Jahren nicht mehr getroffen werden.’“

[5] welt.de (12.1.2008): „Festnahme endet in Angriffen auf Beamte“, Zahlen zu Intensivtätern in Berlin Neukölln, wonach 95% der Intensivtäter ausländischer Herkunft sind.

[6] pr-inside.com (27.4.2007): „Röwekamp hat Tatverdächtige mit Migrationshintergrund im Visier”, Siehe auch HIER

[7] express.de (9.1.2008): „Die 10 schlimmsten Kölner Teenie-Gangster“,
Zitat: „Er ist erst 14 Jahre alt. Seine kriminelle Karriere startete er bereits mit 12. Jetzt führt Tekin aus Mülheim die sogenannte Ranking-Liste der Intensivtäter bei der Kölner Kriminalpolizei mit 187 Punkten an. Über 100 Delikte gehen insgesamt auf das Konto des schlimmsten Kölner Teenies. Im letzten Jahr waren es allein 47.“

[8] Die Gesamtzahl der Delikte in der Polizeilichen Kriminalstatistik und in der Verurteiltenstatistik ist seit Jahren rückläufig. Dieser Umstand ist der Überalterung des dt. Volkes zu verdanken, da ältere Menschen naturgemäß weniger zu kriminellen Handlungen neigen, als jüngere Menschen. Allein die Anzahl der über 65jährigen hat von 2002 bis 2005 um 1 Million zugenommen. Siehe auch HIER


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