10% der Westdeutschen wurden seit 1970
durch Migranten „ersetzt“

Im Jahr 1970 lebten in Deutschland (BRD+DDR) ca. 78 Millionen Menschen, davon 2,7 Millionen Ausländer der ersten Gastarbeitergeneration. Im Jahr 2005 lebten in Deutschland offiziell 83,4 Millionen Menschen, ein Zuwachs von fast 7%. Von 1970-2005 wanderten offiziell 5 Millionen Ausländer per Saldo über die Grenzen ein. Hinzu kamen 3,8 Millionen Spätaussiedler, die nicht zur ausländischen Bevölkerung gerechnet werden. Laut Mikrozensus 2005 leben in Deutschland 2,7 Millionen Menschen ausländischer Abstammung, die keine eigene Migrationserfahrung besitzen, d.h. nach 1970 hier geboren wurden.

Es ergibt sich per Rechnung ein Geburtendefizit der angestammten Bevölkerung von 1972 (dem Zeitpunkt des demografischen Übergangs) bis 2005 von 6,1 Millionen Menschen. Dies entspricht etwa 10% der westdeutschen Bevölkerung von 1970.

10% der Westdeutschen wurden seit 1970 durch Migranten ersetzt

Quellen u.a.:

Statistisches Bundesamt (2005): „Strukturdaten und Integrationsindikatoren über die ausländische Bevölkerung in Deutschland 2003“, 18.05.2005, erschienen im DESTATIS Statistikshop: http://www.destatis.de/shop

Statistisches Bundesamt (2006): „Eheschließungen, Geborene und Gestorbene 1946-2005“, Kopie: http://www.heimatforum.de/download/hochzeiten_geboren_gestorben_1946_2005.xls

Statistisches Bundesamt (2006): „Haushalte, Familien und Gesundheit – Ergebnisse des Mikrozensus 2005“, Presseexemplar, Juni 2006, Kapitel 8 - Migration, S. 73ff, erschienen im Internet: http://www.destatis.de/

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