Bevölkerungsaustausch 2000-2005Folgende Grafiken sollen die Dramatik des Austauschprozesses
anhand der relevanten Variablen verdeutlichen. Bitte beachten Sie die
unten aufgeführten Erläuterungen, Quellen und Berechnungsgrundlagen
zu den Zahlen, um diese nachvollziehen zu können.
ErläuterungenQuellen Die Ermittlung obiger Zahlen erfolgte mittels nachfolgender Quellen, weiterhin mit den Kürzeln Q bezeichnet: Q1: Statistisches Bundesamt (2006): „Wanderungen über die Grenzen Deutschlands nach ausgewählten Zuwanderungsgruppen“ (1993-2005), Kopie: http://www.heimatforum.de/download/wanderungen_inkl_aussiedler_1993_2005.pdf Q2: Statistisches Bundesamt (2005): „Strukturdaten und Integrationsindikatoren über die ausländische Bevölkerung in Deutschland 2003“, 18.05.2005, erschienen im DESTATIS Statistikshop: http://www.destatis.de/shop Q3: Statistisches Bundesamt (2006): „Eheschließungen, Geborene und Gestorbene 1946-2005“, Kopie: http://www.heimatforum.de/download/hochzeiten_geboren_gestorben_1946_2005.xls Q4: Verband binationaler Familien und Partnerschaften, iaf e.V. (2006): „Zahlen und Fakten 2005“, erschienen im Internet: http://www.verband-binationaler.de/zahlenundfakten/ Begriffsdefinitionen Migrant: Besitzt einen sog. Migrationshintergrund, d.h.
ist Ausländer bzw. Eingebürgerter oder stammt von einem ausländischen
Elternteil ab. Dazu zählen auch sog. Spätaussiedler (im Volksmund
auch Russlanddeutsche genannt). Berechnungen 1. Die Geburten und Sterbefälle von 2000-2005 (Q3) wurden summiert und der Überschuss (Geburtendefizit) berechnet. 2. Der Migrantenanteil an den Geburten beträgt laut Integrationsministerin Maria Böhmer 25% [1]. Dieser Wert wurde zu Demonstrationszwecken seit 2000 angenommen. Der Mikrozensus 2005 hat auf Basis stichprobenartiger Umfragen bereits einen Anteil von 33% ermittelt. Die Geburtenanzahl der Deutschen ergibt sich abzüglich des Migrantenanteils von allen Geburten.
3. Der Migrantenanteil an den Gestorbenen wurde auf 6% geschätzt und ab 2000 für die Folgejahre übernommen. Im Jahr 2000 hatten nur 2,1% der Gestorbenen eine ausländische Staatsbürgerschaft (Q2, S.80). Der Migrantenanteil ist im Bundesdurchschnitt etwa doppelt so hoch wie der Ausländeranteil. Die Schätzung ist also sehr realistisch. Es ergibt sich folgende Übersicht:
4. Die Zu- und Auswanderungszahlen stammen aus Q1. Die Spätaussiedler wurden zur Zuwanderung der Ausländer hinzugezählt und von der Zuwanderung der Deutschen abgezogen. Es wird angenommen, dass sich unter den deutschen Auswanderern keine Spätaussiedler mehr befanden.
Excel-Dokument Alle relevanten Daten zur Berechnung können in folgendem
Excel-Dokument nachvollzogen werden: Fußnoten [1] Integrationsministerin Maria Böhmer bei den „Hohenheimer Tagen zum Ausländerrecht“ (27.01.2006): „Jedes vierte Neugeborene hat heute einen ausländischen Elternteil.“ |