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2.2 Einbürgerung in die globale Gesellschaft

In der Großstadt begegnen sich Völker, Rassen, Stände. In der Regel ist der Urbanmensch Mischling aus verschiedensten sozialen und nationalen Elementen. In ihm heben sich die entgegengesetzten Charaktereigenschaften, Vorurteile, Hemmungen, Willenstendenzen und Weltanschauungen seiner Eltern und Voreltern auf oder schwächen einander wenigstens ab. Die Folge ist, daß Mischlingen vielfach Charakterlosigkeit, Hemmungslosigkeit, Willensschwäche, Unbeständigkeit, Pietätlosigkeit114 und Treulosigkeit mit Objektivität, Vielseitigkeit, geistiger Regsamkeit, Freiheit von Vorurteilen und Weite des Horizontes verbinden.“ [63, Seite 20, 21]


Ein Fünftel der deutschen Bevölkerung hat einen sogenannten Migrationshintergrund, so ein Bericht des Statistischen Bundesamtes vom 14. Juli. 2010. 2005 lag die Anzahl der Zugewanderten noch bei 15,3 Millionen, das entsprach 18,6 Prozent der Gesamtbevölkerung. Seitdem ist der Anteil der Menschen mit Migrationshintergrund auf 19,6 Prozent gestiegen. Ausschlaggebend für diesen Anstieg sei der sterblichkeitsbedingte Rückgang der deutschen Bevölkerung, während die Bevölkerung mit Migrationshintergrund durch Zuzug und Geburten anwuchs – so der Bericht. Laut Bericht machten 2009 7,2 Millionen Ausländer 8,8 Prozent der Gesamtbevölkerung aus, 8,5 Millionen „Deutsche“ mit Migrationshintergrund 10,4 Prozent. Gegenüber 2005 ging die Zahl der Ausländer damit um 96.000 zurück, die Zahl der „Deutschen“ mit Migrationshintergrund stieg um 811.000.115 Welche Folgen hat die Rassenmischung oder modern ausgedrückt, welche Auswirkungen hat es, wenn der Verwandtschaftsgrad in einer menschlichen Gemeinschaft ständig sinkt, das Erbgut also immer uneinheitlicher wird?

Eine Folge der Vermischung ist, daß selbstloses Verhalten innerhalb der Gruppen (Stamm, Nation) umso mehr nachläßt, je geringer der Verwandtschaftsgrad ist. Im übrigen lebt jeder Einzelne, da das Volksbewußtsein ermattet ist, sich selbst, und schenkt seiner Umgebung und dem Wohlergehen seiner näheren Umgebung kaum noch Beachtung. Ein übergreifendes Gemeingefühl fehlt und ohne dieses Gefühl der Verbundenheit zerfallen Gemeinschaften in atomatisierte Gesellschaften.

Dies ist auch aus soziobiologischer Sicht verständlich. Wenn der Verwandtschaftsgrad mit den Mitmenschen nur noch gering ist, besteht kein Anlaß, sich altruistisch zu verhalten und z. B. im Krieg sein Leben für die Mitmenschen der Gemeinschaft aufs Spiel zu setzen. Mischlinge völlig unterschiedliche Herkunft können sich nicht mehr volksspezifisch verhalten (und empfinden) und werden für ihre Mitmenschen unzuverlässig, weil ihr Verhalten und Loyalität nicht mehr vorhersagbar ist. Die Gemeinschaft (Gesellschaft) wird unharmonisch.

Daraus folgt: Wer über die Völker herrschen will, muß deren erbliche Einheit (Nation), die überlieferten Sitten und Gebräuche (Tradition), auf dem die jedem Volke spezifische Kultur fußt, bekämpfen, weil er damit ihre Widerstandskraft schwächt. Überfremdung durch Massenzuwanderung und Vermischung schwächt kontinuierlich die Kraft jedes Volkes (bis zu seinem Verschwinden), gegen Fremdbestimmung aufzubegehren oder sich (fremdbestimmter) Führungen, zu entledigen, die permanent gegen das Gemeinwohl und deren Lebensinteressen verstoßen. Aus diesem Grunde ist die strategische Politik der Masseneinwanderung und Molekularisierung, also den Zerfall in kleine zersplitterte Einheiten, ein Instrument zur Herrschaftssicherung. Auf Europa bezogen heißt dies, das der Wunsch nach einem zentralisierten Paneuropa (heute EU) globaler Eliten verständlicherweise einhergehen muß mit der Auflösung (Vernichtung) der in Europa ansässigen Nationen (nationalen Identität) und deren „Vereinheitlichung“ durch Zuwanderung. Dies ist der eigentliche Grund für die weitestgehend ungehinderte Massenzuwanderung aus Afrika und Asien. Die Folgen der Vermischung und des subtilen, staatlichen Krieges der europäischen Staaten gegen ihre eigenen Völker, sind nicht frei von Risiko. Der Reflex, daß dieses Unterfangen einem Verbrechen gleichkommt (Völkermord), läßt die (weißen) Völker Europas potentiell zu Feinden ihrer eigenen Regierungen werden.

Und als solche werden sie letztendlich auch behandelt.

Daher auch der exorbitante Kampf gegen „rechts“ (Volk). Die Forderung nach der Erhaltung der Völker kommt der erblichen Veranlagung des Menschen entgegen. Das Erbgut innerhalb einer Gemeinschaft darf nicht zu verschiedenartig werden, soll nicht fürsorgliches (altruistisches) Verhalten und damit der Zusammenhalt der Gemeinschaft gefährdet werden. Die Tendenz des Exodus, also hohe Auswanderungszahlen und einer weitverbreiteten Kinderlosigkeit unter den Einheimischen (bei gleichzeitig relativ hohem Wohlstand), sind in Gegenden großer Überfremdung noch stärker anzutreffen, als es ohnehin der Fall ist. Diese Auflösungserscheinungen kommen der staatlichen Argumentation nach einer verstärkten Zuwanderung zur Auffüllung der „Lücken“ entgegen. Ein kleines Stück Papier, die Menschen anderer Herkunft zu Deutschen machen soll, führt immer wieder zu Diskussionen:

„..., ‚daß sich trotz (deutscher) Staatsangehörigkeit die Volkszugehörigkeit im Sinne einer kulturell geprägten emotionalen Bindung nicht auflöst.‘ Eine solche Politik fördert letztlich das Entstehen ethnischer Minderheiten, die als Lobby für die jeweiligen Interessen ihrer Volksgruppe eintreten. ‚Es wäre (dann) nicht auszuschließen, daß fremdsprachige Minderheiten mit deutscher Staatsangehörigkeit in der Bundesrepublik Deutschland entstehen, die für soziale Krisen besonders anfällig werden‘, hieß es in einer ausländerpolitischen Positionsbestimmung vom 19. März 1980. Das deutsche Staatsangehörigkeitsrecht aus dem 19. Jahrhundert basierte auf dem Abstammungsprinzip116 („ius sanguinis“ – Blutsrecht, Abstammungsrecht) und wird als Ausdruck völkisch-nationalistischer Gesinnung und „deutscher Sonderweg“ gewertet. Es behindere die Integration von Ausländern in Deutschland‘. Hermann Lübbe hat die Kritik am „ius sanguinis“ als Ausdruck eines „rechts- und geschichtsblinden moralisierenden Eifers“ bezeichnet und auf die historische Unhaltbarkeit der Vorwürfe hingewiesen. Lübke weist zu Recht darauf hin, daß die Forderung, den türkischen Zuwanderern müsse es gestattet werden, ihre bisherige Staatsangehörigkeit auch bei der Einbürgerung in Deutschland zu behalten, die „fortdauernde Geltung abstammungsbegründeter türkischer Staatsangehörigkeit“ voraussetzt. Während bei den türkischen Staatsangehörigkeiten das Abstammungsprinzip ohne Debatte als Selbstverständlichkeit hingenommen wird, wird es im deutschen Fall als typisch für deutsche Rückständigkeit und zur Ursache des Bösen erklärt.“ [12, Seite 361]

Dr. Nicolai Sennels schreibt: „Die grundsätzlichste Eigenschaft ist die nationale Identität und den Wunsch nach Gemeinschaft mit den eigenen Landsleuten. Menschen, die sich selbst als Teil einer Gemeinschaft empfinden, fühlen, daß sie sich selbst schaden, wenn sie der Gemeinschaft schaden. Der Gemeinschaftssinn (Altruismus) ist ausschlaggebend für unsere

Lebensqualität für uns als „Rudeltiere“ und gemeinsame Grundwerte sind die Grundlage gegenseitigen Vertrauens und wechselseitiger Hilfsbereitschaft, Offenheit, Verständnis und Respekts innerhalb der eigenen Gruppe.117

Der Gemeinschaftssinn ist ausschlaggebend für unsere Lebensqualität und gemeinsame Traditionen sind die Grundlage gegenseitigen Vertrauens und gegenseitiger Hilfsbereitschaft innerhalb einer Gruppe. Dieses Grundvertrauen bietet die besten Überlebenschancen in Zeiten der Krise oder gar im Krieg. Sie bietet gleichzeitig dem Nachwuchs den besten Schutz, da die Anhänger einer Nation Ähnlichkeiten aufweisen und damit quasi eine erweiterte Familie darstellen, die sich einander verbunden fühlt. Und als solche sieht man im Nachwuchs der eigenen Gruppe keine Bedrohung, sondern das Überleben der eigenen Gruppe. Leben bedeutet Hoffnung. Und Hoffnung vermittelt Sicherheit, Zufriedenheit. Da Nationen sich aus Sippen und Stämmen herausbildeten, die immer auch natürliche Schutzgemeinschaften vor anderen Gruppen darstellten, ist das Grundgefühl in einem Viertel, in dem das Eigene oder Artverwandte vorherrscht, verschieden von einem Viertel, in dem Gruppen fremder Herkunft das Straßenbild dominieren. Die Multikulturalisierung einer Gesellschaft führt daher zu einer gesteigerten Notwendigkeit nach Kontrolle, Verboten, Polizei und strengeren Strafen, um das Miteinander um Ressourcen konkurrierende Gruppen davon abzuhalten, sich gegenseitig zu betrügen oder Verbrechen aneinander zu begehen.

Karl Grampp schreibt: „Die Wirksamkeit der genannten soziobiologischen Mechanismen für das Sozialverhalten auf Familienebene ist sehr gut belegt. Wie aber sieht es mit den größeren Gemeinschaften aus? Einige amerikanische Wissenschaftler haben eine Erweiterung der Theorie der Verwandtenselektion118 vorgestellt. Altruistisches oder fürsorgliches Verhalten kommt demnach nicht nur den Verwandten im engeren Sinne zugute, sondern allen Trägern von Kopien der eigenen Gene. Damit steht eine soziobiologische Erklärung für den beobachteten Zusammenhalt menschlicher Gruppen wie Stämme, Rassen oder Völker zur Verfügung.119 Die Grundaussage ist folgende: Zwei beliebige Menschen innerhalb einer ethnischen Gruppe sind einander im Durchschnitt erblich ähnlicher (höherer Verwandtschaftsgrad) als zwei Individuen aus verschiedenen ethnischen Gruppen.

Daraus ergibt sich eine größere (uneigennützige) Hilfsbereitschaft innerhalb der eigenen Gruppe, selbstloses Verhalten läßt umso mehr nach, je geringer der Verwandtschaftsgrad ist. … Selbst bei vorsichtiger Deutung der genannten Forschungsergebnisse läßt sich meines Erachtens folgender Schluß ziehen: Die Forderung nach der Erhaltung der Völker kommt der erblichen Veranlagung des Menschen entgegen. Das Erbgut innerhalb einer Gemeinschaft darf nicht zu verschiedenartig werden, soll nicht fürsorgliches (altruistisches) Verhalten und damit der (natürliche) Zusammenhalt der Gemeinschaft gefährdet werden.“120

Götz Kubitschek schreibt: „Eine „Identitätsbildung“, die sich dadurch definiert, das Staatsvolk und seine Angehörige als Feinde oder sogar bloß noch als Opfer zu betrachten, ist allerdings Sprengstoff für den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Als im Januar 2008 an einer Kreuzberger Bushaltestelle vier libanesische und türkische Jugendliche mit Rufen wie „Alles nur Scheiß-Deutsche überall!“ wartende Fahrgäste und einen Busfahrer anpöbelten, lag es daher nahe, daß die Staatsanwaltschaft auch wegen „Volksverhetzung“ ermitteln wollte.121 Bild 12: Siedler und Organisatoren der Siedlungspolitik.

Das Vorhaben wurde rasch verworfen – mit erstaunlicher Begründung: Zum einen seien viele Täter trotz „Migrationshintergrundes“ selbst „Deutsche“ und beschimpften damit „ihre eigene Gruppe (Volk)“; daß die Jung-Einwanderer ihre ethnische Identität nicht aus der großzügig und oberflächlich verliehenen Staatsbürgerschaft, sondern aus Abstammung und Volkszugehörigkeit ableiteten, ist bei diesem Einwande offenkundig ebenso wenig verstanden worden, wie der Unterschied von Nation und Volk an sich.“ [21, Seite 101, 102]

Pierre Krebs schreibt zum Niedergang: „Dennoch, Völker sind biologisch bestimmbare, soziologisch erkennbar und geographisch lokalisierbare Gemeinschaften. Jedes Volk äußert sich in einer ihm eigentümlichen Kultur sowie im Rhythmus eines bestimmten politischen Willens und eines bestimmten historischen Projekts. Die kulturelle Knechtschaft, solange sie sich auf die Mimesis des anderen beschränkt, besiegelt also nicht zwangsläufig das Schicksal eines Volkes. Ein kultureller Sklave ist ein Kasper, der das Fremde nachäfft.

Es ist jedoch möglich, daß dieser Kasper seine Identität schon in dem Augenblick wiederfindet, da er sein Clownskostüm fallenläßt. Ein Volk, das bereits in der Rassenkreuzung biologisch implodiert ist, kann dagegen keine andere Haut annehmen, so wie man Kleider wechselt. Indem es seine Morphologie (Gestalt) veränderte, hat es ein anderes Gesicht, eine andere Seele, einen anderen Geist bekommen. Mit der Einschmelzung Fremder ändern nämlich die Völker Gestalt und Wesen. Das Erbgut der einst Fremden, das im neuen Volkskörper kreist, wirkt nunmehr mit an der Variabilität der körperlichen sowohl wie der seelischen Merkmale der Gruppe, von den groben Kennzeichen des äußeren Erscheinungsbildes bis zu den feinsten Charakterzügen und geistigen Hochleistungen.

Schon 1950 warnte die Anthropologin Ilse Schwidetzky: ‚Jede Gruppe hat ja ihre eigene biologische Struktur und unterscheidet sich darin von anderen. Es ist daher für die Entwicklung und für das Wesen (Volkscharakter) der Völker alles andere als gleichgültig, welche Zuwanderer-Gruppen sie in ihren Heirats- und Fortpflanzungskreis aufzunehmen bereit sind.‘122

Die Ausradierung der Rassenunterschiede (durch Mischung) ist dabei nur ein Vorgriff auf die Zerstörung der kulturellen Identitäten: Insofern nämlich, als ‚eine Rasse sich nicht nur durch Körpermerkmale kennzeichnet, sondern vor allem dadurch, was diese Merkmale ausdrücken, das heißt einen bestimmten Stil des Verhaltens und des Gemüts …, sowie eine Seins- und Lebensweise, eine existentielle Ausformung.‘123

Jeder Eingriff in das biologische Substrat wird zwangsläufig auch das kulturelle Paradigma in Mitleidenschaft ziehen. Da kommt zum inneren Bruch die äußere Auflösung hinzu:

„Eine der schädlichsten Wirkungen der Mischung tatsächlich heterogener Rassen – abgesehen von der Bastardisierung, der körperlichen Veränderung – besteht in einer Spaltung und einem inneren Widerspruch: dem Bruch der Einheit im Menschen.“ [28, Seite 15, 17, 101-103]

Denn von ‚der Wahl des Geschlechtspartners hängt es ab, wie die Nachkommenschaft erblich beschaffen ist: das ist die entscheidende bevölkerungsbiologische Tatsache‘124.“ [75, Seite 174]

Es liegt dem Naiven nahe, daß er deshalb glaubt, die Verleugnung rassischer Unterschiede beschere das harmonische Zusammen-leben, das wir alle anstreben. Und so verbreiten moderne Gutmenschen die multikulturelle Gesellschafts-mär von der Gleichheit der Rassen und Völker, was nichts mit „Gleichberechtigung“ -

Bild 13: Harmonische Vielfalt – BRD-Werbung für ein anderes, ein ‚besseres’ Deutschland

zu tun hat. Denn obwohl jeder Mensch ohnehin „gleichberechtigt“ ist, ergeben sich doch 6 Milliarden Varianten in der endgültigen Durchsetzung dieser Berechtigung.

Nicht nur Taiwanesen, auch Kongolesen und Timoresen sind berechtigt, eine Fabrik für Computerchips zu organisieren, oder ein Finanzzentrum aus dem Boden zu stampfen, oder einfach eine halbwegs blühende Wirtschaft aufzubauen.

Genetische Vielfalt schließt die Gleichheit der Menschen aus. Gleichheit ist eine soziologische Aufgabe und keine naturgegebene Voraussetzung. Während also unterschiedliche soziale, kulturelle und religiöse Konzepte durch Erziehung und Erlernen aufgenommen werden können, bestimmen die unterschiedlichen vererbten Anlagen, inwieweit und mit welchen Konsequenzen dies geschieht. Kurzum: Die Völker dieser Welt sind ungleich. Eine homogene Gesellschaft ist deshalb harmonisch, weil ihre Spielregeln auf ihre Mitglieder abgestimmt werden können. Eine multikulturelle Gesellschaft kann nicht harmonisch sein, weil eine alle Gruppierungen befriedigende ethnisch-kulturelle Abstimmung undurchführbar ist. [15, Seite 257-259]


In der Isolation lebende Menschen entwickelten sich zu drei Hauptrassen, die sich in jeweils drei Untergruppen aufteilen lassen:


Vermischung der Menschheit als Homogenisierungs- und Harmonisierungsstrategie der Multikulturalisten bewirkt das Gegenteil, indem sich neue gesellschaftliche Klein-Gruppen bilden, die sich durch direkte Konfrontation der Gruppen (Familien, Völker) noch ablehnender und ausgrenzender verhalten als zuvor und kulturell und rassisch bedingte Risse Familien, Vereine und Völker spalten. [15, Seite 139, 141]

Der Begriff „Ausländer“ dient (in Deutschland) als Sammelbegriff für die Menschen, die identifizierbar fremdländisch bleiben. Der Identifikationsbegriff „Ausländer“ (mit negativer Wertung) steht im deutschen Sprachraum umgangssprachlich gleichbedeutend für Menschen, die als Nicht-Eingeborene und gleichzeitig als „Fremd-Gruppe“ oder fremdländisch identifizierbar sind und in merkbar großer Anzahl eingewandert sind. Er ist nicht vergleichbar in Anwendung und Bedeutung mit dem japanischen „Gaijin“, das alle Ausländer erfaßt, ganz gleich ob von Schweden, Irak oder eben von Korea. Als „Ausländer“ bezeichnen Deutsche umgangssprachlich Menschen, die in Deutschland leben und nicht nordeuropäischer Abstammung sind – also schwer oder nicht integrierbar sind – und als wachsende Minderheit eine Art der Bedrohung darstellen. Einen englischen Disc-Jockey würde man genauso wenig als „Ausländer“ bezeichnen wie einen dänischen Grenzgänger, den holländischen Tulpenverkäufer, der mit Frau Schneider in Gladbach lebt, ebenso wenig einen Schweizer oder einen argentinischen Studenten mit Heimweh.“ [15, Seite 86, 87]

Bundestagspräsident Norbert Lammert (CDU) wirbt bei Migranten für eine verstärkte Einbürgerung. „Unser Problem in Deutschland ist nicht eine zu hohe Zuwanderung, sondern die zu geringe Einbürgerung“, sagte Lammert. Außerdem könne Integration nur gelingen, wenn sowohl die Migranten als auch die Bundesbürger dies wollten.“125

Der multikulturell lebende Mensch ist zur gesteigerten Aufmerksamkeit, zu Vergleichen, Analysen und Reaktionen verdammt; er ist in seiner Entfaltung beschränkt und beeinflußt, Bedrohungsängsten und Identifikations-phobien ausgesetzt. Er ist gestreßt, gereizt und dazu verurteilt, seine wirklichen Empfindungen zu unterdrücken, er steht unter Toleranzzwang und staut Aggression an. Der multikulturelle Mensch ist unfrei.

An einer multikulturellen Gesellschaft beteiligte Rassen, Ethnien oder Religionsgruppen beobachten sich mißtrauisch, sie beargwöhnen sich. Entmultikulturalisierung vermittelt daher das Gefühl der „Befreiung“ - weshalb man multikulturelle Kriege seitens der Minorität gern als „Befreiungskriege“ bezeichnet und seitens der Mehrheit als „Säuberung“. Befreiung oder Säuberung verfolgen aber denselben Zweck: Wiederherstellung von tribal-territorialer Einheitlichkeit und Harmonie.

Je intensiver der Kontakt von Personen, Nachbarn, Nachbarvölkern und Religionen ist, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, daß Streitereien ausbrechen. In der Regel gilt das Sandwich-Prinzip: Man streitet leicht mit dem Nachbarn, folglich ergibt sich eine Allianz mit dem Nachbarn des Nachbarn. In multikulturellen Gesellschaften stehen ethno-rassische und kulturelle Gruppierungen unter Vollkontakt, nicht wie Nachbarn – sondern wie Nachbarn, die zusammen in einer Wohnung wohnen. Wenn sich die Mehrheit an die Minderheit assimiliert, kommt es zum schnellen Anwachsen126 der Minderheit und somit zu einer beschleunigten Machtverschiebung. Die Bedrohungsangst der verbleibenden konservativen Mehrheit, die zu einer Minderheit zu werden droht, wächst, der tribale Abwehrmechanismus setzt schneller ein. Die Ablehnung richtet sich jetzt auch gegen die Überläufer. Da der Riß die Mehrheit spaltet, nämlich in Gegner und Freunde der Minderheit, bleibt ein Bürgerkrieg nicht ausgeschlossen. Jetzt werden die Mehrheitsabtrünnigen sogar mehr gehaßt als die Angehörigen der Minderheit. So werden Kinder aus Mischehen mit Negern der negriden Rasse zugerechnet, folglich wächst diese Gruppe schneller als die der anderen. [15, Seite 68, 69, 221, 275]

Im TIME-Essay vom 21. März 1994 stellt Gerd Behrens die Frage, warum der Nationalismus eine so erstaunliche Renaissance erlebe, und meint: „Es liegt im Blut.“ Als Ergebnis einer gemeinsamen Abstammung oder erworbener Verwandtschaft würden Personen das Gefühl der Zusammengehörigkeit entwickeln. „Auf die Geschichte, Helden und Symbole, seine Sprache, Kultur und Religion stolz zu sein ist ein basaler menschlicher Instinkt“. [7, Seite 165]

Dieter Oberndörfer schreibt zur Republik: „Republikanische Nationalstaaten unterscheiden sich von klassischen Nationalstaaten gerade durch ihre Offenheit für Zuwanderung. Sie lassen Einwanderung zu. Auch Fremde können Staatsbürger werden. Das Maß ihrer Offenheit für Fremde ist ein wichtiges Kriterium ihrer republikanischen Qualität“. [1, Seite 52]

„Bernhard Blochberger, Bezirkshauptmann der Freiheitlichen Partei Österreichs (FPÖ) von Wiener Neustadt, stellte klar: ‚Die Staatsbürgerschaft sagt nichts über die Abstammung eines Menschen und seine Zugehörigkeit zu einem bestimmten Volks- und Kulturkreis aus. Die Staatsbürgerschaft zeugt von der Zugehörigekeit zu einem bestimmten Staate. Man kann sie wechseln, die Volkszugehörigkeit nicht.“127 [75, Seite 197]

„Es ist also nicht irgendein ‚Rassenwahn‘, der mich für die Erhaltung der Grenzen plädieren läßt, sondern der Wunsch nach Erhaltung von Vielfalt und das Schicksal der Mischlinge. Wer in großem Umfang, also über Kontinente hinweg, Grenzen niederreißt, der vernichtet die Vielfalt der Völker, die Vielfalt der Kulturen und sorgt dafür, daß die Kinder dieser Verbindungen de fakto nirgendwo mehr zuhause sind. Und genau das ist die Agenda der Globalisten:

Der heimatlose, wurzellose, kulturlose, geschlechtslose und letztlich identitätslose Einheitsmensch.“128

In der Sendung „Familien – wie lange noch?“ vom 19.05.1970 im Südfunk II formulierte es ein Karl-Heinz Trinkler so: der Ehrlichkeit wegen müsse man zugeben, daß Kinder heute ein reiner Luxus seien, und auch volkswirtschaftlich seien sie nicht mehr notwendig: „wegen dem internationalen Arbeitskräfteaustausch“.

Wer noch einen Beweis braucht, daß die Propaganda gegen Kinder und Familie mit dem klaren Hintergedanken betrieben wird, infolge der angestrebten Kinderarmut werde an die Stelle der deutschen Bevölkerung schrittweise

Bild 14: Das verherrlichte Prinzip der Gegenwart: die Aufzucht des Nachwuchses anderer Völker.

eine ausländische treten, wer immer noch diesen Beweis braucht – hier ist er. Außergewöhnlich war nur, mit welcher selbstmörderischen Offenheit sie das der pausenlosen Propaganda gegen Familie und (eigener) Kinderzeugung zugrundeliegende Kalkül freilegte, nämlich die schrittweise, unauffällige, aber lückenlose Umbevölkerung der Bundesrepublik durch das Abwürgen der deutschen Geburtenziffer und Nachschieben von Südländern. Oder, um mit Karl Heinz Trinkler’s Worten zu sprechen, daß Kinder überflüssig sind, „wegen dem internationalen Arbeitskräfteaustausch“. … Auch in dieser Sendung fiel das gewohnte Argument gegen Kinderreichtum: die Welt sei überbevölkert, also müsse man die Geburtenziffer senken. Diese Beweisführung bietet uns nichts Neues mehr. Ebenso wie es, wenn Frankreich Weizenüberschüsse hat, selbstverständlich ist, daß man die deutschen Bauern an die Luft setzt, ist es nur natürlich, daß bei einer Bevölkerungsexplosion in Brasilien den deutschen Frauen die Pille verordnet wird. [32, Seite 66]

Es gibt nichts was verständlicher sein könnte als Gedankengang, daß man dem Problem der Wohn-Raum-Not langfristig nur beikommen kann durch Bekämpfung der Überbevölkerung, daß man die Bevölkerungsexplosion nur eindämmen kann durch Geburtenbeschränkung in Mittel- oder Nordeuropa absolut zwecklos, ja blödsinnig (oder niederträchtig) ist, wenn in der übrigen Welt das Zeugungsrennen weitergeht und der Überfluß von dort in unsere Region der Geburtenbeschränkung einströmen kann. Daß es also nur zwei Wege gibt, die anhaltende Überbevölkerung zu beenden: indem man entweder alle Staaten zur Geburtenbeschränkung zwingt – dazu sind wir nicht in der Lage – oder die Grenzen gegenüber den Staaten mit anhaltender Bevölkerungsexplosion schließt – und dazu sind wir in der Lage. Und verpflichtet.

Natürlich hat auch die unmittelbar politisch getönte Propaganda gegen alles deutsche bzw. klassisch europäisch und für alles ‚internationale‘ oder ‚moderne‘ alias südländische, die Magnetisierung alles Fremde und seine Gleichsetzung mit dem Neuen eine wesentliche Rolle gespielt, und schließlich noch der raffinierte Trick der Massenmedien, die Ausländerinvasion Siedlungspolitik der Bonzen so darzustellen, als wären nicht wir im Begriff, erdrückt zu werden und sie die Invasoren Siedler der Regierung, sondern als wären sie die armen, unterdrückten usw. Es sei gewissermaßen ein ‚Protest‘ gegen die inhumane und ‚rassistische‘ Gesellschaft, eine Verbindung mit Ausländern einzugehen.

Es ist eine unerhörte Heuchelei, wenn ausgrechnet diejenigen Politiker sich über das angebliche Elend der Ausländer in der Bundesrepublik auslassen, die dieses Elend herbeigeführt haben, indem sie die Fremdarbeiter hierher bestellten. Es ist ein beispielloser Zynismus, ein Volk systematisch auszutilgen und ihm Rassismus vorzuwerfen, wenn es sich dagegen wehrt.

Und es ist eine unglaubliche Dummheit, wenn die Millionen Frauen, die zu diesem Genozid der kleinen Schritte Beihilfe leisten erklären, man dürfe sich nicht darum kümmern, wenn ein Mensch nicht weiß, sondern schwarz ist. Anstatt scharf nachzudenken ob sich ihr Liebhaber im Entferntesten um sie kümmern würde, wenn sie nicht weiß wäre, sondern schwarz.“

[32, Seite 75, 81, 82]


Die Ablehnung der Fremden durch die Deutschen sei daran schuld, beziehungsweise deren unbelehrbarer Rassismus. Auch in England und Frankreich waren es immer die eigenen Landsleute, die als gutmeinende Befürworter der Immigration den Inländern die Schuld an den sich entwickelnden Spannungen in die Schuhe schoben.

Daß beim Scheitern der Assimilation bestimmter Gruppen von Einwanderern außer kulturellen Traditionen auch biologische Faktoren eine Rolle spielen könnten, wurde und wird in den meisten

Bild 15: Schaffung einer globalen Mischgesellschaft als ‚nationales’ Ziel - Kindergarten in Berlin.

Diskussionen der Einwanderungsproblematik in den westeuropäischen Ländern überhaupt nicht zur Sprache gebracht. Man meidet jeden Hinweis auf eine solche Möglichkeit, es sei denn, man verbindet ihn sogleich mit dem Bekenntnis, daß dergleichen als „biologistische Interpretation“ gar nicht ernsthaft zu erwägen, ja als rassistisch abzulehnen sei. Man spricht in Deutschland von einer Sackgasse des Gesetzes der Abstammung (jus sanguinis), demzufolge die Staatsangehörigkeit eines Kindes in erster Linie derjenigen der Eltern folgt, ein Gesetz, das übrigens nicht nur für Deutschland und Österreich, sondern auch für andere Länder Europas sowie für die meisten asiatischen Völker (einschließlich Israel) gilt.

Man fordert, Deutschland möge dem Vorbild Frankreichs folgen und das liberale jus solis übernehmen, das Territorialitätsprinzip, demzufolge sich die Staatsbürgerschaft nach dem Territorium bestimmt, auf dem ein Kind geboren wird. Man übersieht, daß dies ursprünglich ebenfalls eine Regel war, die dazu diente, durch Abstammung Verbundene zusammenzuhalten, denn in den meisten Territorien lebten ja zunächst über viele Generationen durch Blutsverwandtschaft verbundene Menschen.

Im Grunde dienten also beide Prinzipien dazu, biologisch-anthropologisch nach Verwandtschaft einander näherstehende Menschen in einer größeren Interessengemeinschaft zusammenzuhalten, und erst mit der Masseneinwanderung von Immigranten aus der eigenen Kultur fernen Gebieten kamen Länder wie Frankreich mit ihrem Territorialitätsprinzip in Schwierigkeiten. Aus Nordafrika stammende muslimische Franzosen haben als ethnische Solidargemeinschaft andere (Lebens-) Interessen als Franzosen europäischer Herkunft. …

Die deutsche Ausländerpolitik wird oft als eine Mischung von Ängsten, Verbohrtheit, Tabus und Hilfsbereitschaft beschrieben. Das trägt nicht zur Klärung der Problemlage bei.

Sicher ist es richtig, wenn Antonia Grunenberg (in der Süddeutschen Zeitung vom 23. März 1998) als Rezensentin des wichtigen Buches von Emmanuel Todd über das Schicksal der Einwanderer in Deutschland, den USA, Frankreich und Großbritannien schreibt, daß es „vorpolitische Mentalitäten und Habitusformen, Aberglauben und archaische Ängste“ sind, die die politische Einsetzung eines liberalen Einbürgerungsrechts und damit auch einer, wie sie schreibt, „vernünftigen“ Einwanderungspolitik verhindern.

Aber ist eine Einwanderungspolitik, die den inneren Frieden eines Landes so massiv gefährdet, wie wir das in Frankreich, in manchen Städten Englands, Deutschlands und in den Vereinigten Staaten beobachten können, wirklich so vernünftig? Die „archaischen Ängste“ gehen wohl, wie wir aufzeigten, auf Programme der Abgrenzung zurück, die als stammesgeschichtliche Anpassungen sowohl der Entstehung wie auch der Erhaltung ethnokultureller und, im Gefolge, biologisch-anthropologischer Vielfalt dienen. Und damit muß man eben (bei allen Völkern) rechnen. (Und) hinter den „irrationalen Ängsten“, die das Miteinander erschweren, stehen demnach durchaus begründete Sorgen um die Erhaltung des inneren Friedens (und damit um die Existenz und des Weiterbestehens der eigenen Gruppe). [8, Seite 146-148]






Die Erfahrung lehrt, daß die europäische Binnenwanderung dagegen keine Langzeitprobleme schuf, da sich die Zuwanderer stets voll integrierten, was bei der nahen kulturellen und biologisch-anthropologischen Verwandtschaft nicht sonderlich zu verwundern braucht. Mit dem Aufbau sich abgrenzender Minoritäten in einer relativ homogenen Nation Europas werden jedoch bald Grenzen der Belastbarkeit erreicht, und wer dies nicht in Rechnung stellt, handelt im Kurzzeitdenken befangen unbedacht und damit, wenn in verantwortlicher. Bild 16: Im Grunde ungewollt – deutsche Kinder in der BRD.

Position, auch unverantwortlich Es ist erstaunlich, daß viele Politiker trotz all der Schwierigkeiten, die man sich in Deutschland und Österreich aus gutem Willen mit der großzügigen Aufnahme von Arbeitssuchenden und Notleidenden aller Art einhandelte, dafür eintreten, den hier geborenen Kindern aus den Problemgruppen die Staatsbürgerschaft zu gewähren und damit ihr Hierbleiben festzuschreiben. Sie meinen, das würde ihrer „Ausgrenzung“ entgegenwirken, was höchst zweifelhaft ist. Der Glaube, es werde schon gut gehen, legitimiert noch nicht zu solch folgenschweren Experimenten mit Menschen.“

[8, Seite 150, 151]

Für den Psychologen Hans Jürgen Eysenck gilt: „Ohne jeden Zweifel sind die Menschen in dem Sinne ungleich beschaffen, daß ihre Gene die Determinanten für eine unterschiedliche Erscheinung und Entwicklung enthalten.“129 [28, Seite 97]

Das Land Rheinland-Pfalz von Ministerpräsident Kurt Beck (SPD) wirbt im Internet für den deutschen Paß mit dem Hinweis, der Status biete „vollständigen Schutz vor Ausweisung"!130

Und die übliche Propaganda: „Die Kinder lernen bei uns von klein auf, daß es viele verschiedene Kulturen und Nationalitäten gibt. In Zeiten der Globalisierung ist das sehr wichtig”, sagt die Pädagogin. So kommen die kleinen Besucher der „Pusteblume” frühzeitig mit verschiedenen Sprachen in Berührung. Sie merken, daß andere Kinder anders aussehen, eine andere Hautfarbe haben, sich anders kleiden oder eine andere Religion haben.“

Die Kinder spielen ganz unbefangen und vorurteilsfrei miteinander. Es ist ihnen völlig egal, wo der andere herkommt”, sagt Zündorf. Keine Angst vor Multikulti. In einer ‚Welt ohne Grenzen‘ sollten Eltern Pluralität und Vielfalt als Chance für ihr Kind begreifen.“131

Claus Nordbruch schreibt: „‚Antirassisten‘ behaupten gemeinhin, alle Menschen seien gleich, es gebe unter ihnen keine Unterschiede. Alle Menschen seien Angehörige nur einer Rasse, der Menschenrasse eben. Derartige Behauptungen sind unsinnig. Schließlich werden selbst ‚Antirassisten‘ kaum bestreiten können, um mit Salcia Landmann zu sprechen, ‚daß sie selber auf den ersten Blick einen Friesen oder Ostpreußen von einem Sizilianer unterscheiden können. Und letztlich wissen sie alle auch, daß jedem körperlichen Habitus – und folglich auch jeder Rasse – bestimmte seelische und geistige Züge entsprechen‘.132

Natürlich sind alle Menschen vor dem Gesetz gleich (bzw. sollten es sein). Daraus schließen zu wollen, daß sie auch biologisch gleich seien, ist Unsinn. Von Natur aus sind die Menschen ungleich (verschieden), sowohl im physischen als auch im seelischen Sinne. Reduziert man den Menschen lediglich auf seine körperlichen Merkmale, würde das menschliche Wesen zum geistlosen Körper degradiert werden. Es sind nicht nur Körperbau, Hautfarbe oder die Form des Augenlids vererbbar, sondern auch nichtphysische Merkmale eines Menschen, also Gemüt, Intelligenz, Begabung und Geist.133 Der Mensch muß als Einheit, als körperliches, seelisches, geistiges, sittliches und soziales Wesen erfaßt werden.“ [75, Seite 171, 173]

Generell gilt: Über das Gelingen von Integration entscheiden nicht der Paß, sondern Integrationsbereitschaft, Bildungsstand sowie soziale und wirtschaftliche Verhältnisse, die eine Eingliederung ermöglichen.

‚Eine großzügigere Ausgestaltung und Handhabung des Staatsangehörigkeits-rechts allein kann nicht die ethnischen, kulturellen und vor allem sprachlichen Unterschiede einebnen, die Einheimische von Zugezogenen trennen. Die hieraus entstehenden sozialen und politischen Spannungen kann man nicht durch Erteilung eines anderen Passes beseitigen‘.“ [12, Seite 352, 353, 355]

„Von den anderen Gang-Mitgliedern besitzen zwar einige die (deutsche) Staatsbürgerschaft, doch als Deutscher fühlt sich keiner. „Das Stück Papier zählt für mich nicht", erklärt einer, wedelt mit seinem Paß. ‚Es kommt nur aufs Blut an. Ich bin ein stolzer Albaner‘."134

„Der Reisepaß gilt als schriftliche Bestätigung der Zugehörigkeit zu einer Nation.

Was multikulturelle Harmonie, Rassismus, Separationsbestrebungen und Vertreibung, Völkermord, Krieg und Frieden in einer exzessiven multikulturellen Gesellschaft betrifft, spielt dieses Papier leider überhaupt keine Rolle. Man vergleiche hierzu auch die Situation in Ex-Sowjetunion, Ex-Jugoslawien, Ruanda, Burundi, Uganda, Südafrika, die Türkei, der Irak, Pakistan, Nordirland, Israel, NS-Deutschland, Indonesien, Kanada, Belgien und vielen anderen Nationen. Dabei unterscheidet sich die veröffentlichte Meinung von der öffentlichen.

Zensierte Nachrichten, frisierte Kriminal- und Einwanderungsstatistiken, unlogische Vergleiche und Verbote von bestimmten „fremdenfeindlichen“ Wörtern sollen Fremdenfeindlichkeit und Rassismus verhindern. Die doppelte Staatsbürgerschaft soll Integration und Assimilierung vermitteln – als wenn Ausweispapiere jemals eine Grausamkeit, eine Vertreibung, einen Völkermord oder einen Holocaust verhindert hätten. Bedenkt man, daß auch Jugoslawen nur eine Nationalität hatten, dann drängen sich ungeheuer starke Zweifel auf. [15, Seite 18, 74]

(Denn), können Türken Deutsche werden? Können Deutsche Japaner werden? Japaner Nigerianer? Wollten Kroaten Serben werden, wollen Kurden Türken werden oder Türken Deutsche? Spätestens hier bemerken wir die Grenzen des Machbaren und erkennen die Mechanismen innerhalb der Multikulturalität. [15, Seite 20]

Obgleich alle Bürger der Vereinigten Staaten von Amerika Amerikaner sind, stößt auch die Multikulturalisierung neutraler Territorien auf Schwierigkeiten der rassischen (tribalistischen) Art. In den USA verschmolzen und verschmelzen Engländer, Deutsche, Skandinavier, Franzosen, Holländer, Italiener, Russen, Balten usw. zu „weißen Amerikanern“.

Schwarzafrikaner verschiedenster afrikanischer Herkunftsländer verschmolzen zu Afro-Amerikanern, Südamerikaner und Mittelamerikaner verschmolzen zu Latinos.

Chinesen blieben Chinesen. Asiaten bilden allgemein ethnische Enklaven, sind abstammungs-bewußt und ethnozentrisch. Erbgenetische oder selbstauferlegte Gräben zwischen den Rassen, Völkern und Religionen werden nicht nur im sogenannten „SchmeIztiegel“ USA deutlich, sondern auch in anderen sogenannten „Schmelztiegeln“, etwa in Ruanda, Jugoslawien, Sowjetunion, Deutschland, Indonesien, Südafrika, Australien usw. Die Leugnung von ethnisch-rassischen Ungleichheiten ist die Grundlage für Masseneinwanderung unverträglicher Völker, multikulturelle Rangordnungskämpfe, Polarisierung der Politik und der Gesellschaft, ethnische Willkür, gesellschaftliche Anarchie und Kulturchaos.“ [15, Seite 149, 150]

„Abgesehen davon, daß das Eigenschaftswort ‚deutsch‘ absurd (unsinnig) wird, als der ‚multirassische‘ Diskurs es jeder ethnisch-kulturellen Bedeutung entleert.“ [28, Seite 109]

„Der Begriff Deutschland ist nicht staatsrechtlicher Art, sondern bezieht sich auf das Wohngebiet des deutschen Volkes. Das Grundgesetz trägt dem Rechnung, indem der Begriff ‚deutsches Volk‘ auch mit qualifizierter Mehrheit aus dem Grundgesetz nicht entfernbar ist oder durch modische liberalistische Worthülsen wie Bevölkerung u.a. ersetzt werden kann. Das Bundesverfassungsgericht bestimmte am 21.10.1987 im sog. Teso-Urteil: ‚Es besteht die Wahrungspflicht zur Erhaltung der Identität des deutschen Staatsvolkes.‘

Zur Identität gehören die demographische und ethnische Erhaltung unseres Volkes, seiner Sprache, seiner Kultur, seines Rechtslebens und seines Staates.“135

Die Dekonstruktion eines Volkes

Der Kreis Pinneberg ist wieder ein ganzes Stück bunter geworden. Während einer feierlichen Zeremonie im Wedeler Ratssaal wurden rund 80 Menschen mit ausländischen Staatsbürgerschaften als Deutsche begrüßt. Sie bekamen von Landrat Wolfgang Grimme ihre Einbürgerungsurkunden überreicht. Wedels Bürgermeister Niels Schmidt, der die Festrede hielt, hieß „seine" nunmehr deutschen Wedeler willkommen - wie viele seiner Kolleginnen und Kollegen aus den Nachbarkommunen: mit kleinen Begrüßungs-Präsenten von Blumenstrauß bis Heimatbuch. Aserbaidschan und Armenien, Pakistan und Philippinen, Brasilien und Barbados, Togo und Türkei - das sind nur einige der Herkunftsländer, aus denen die Menschen stammen. Der Spitzerdorf-Schulauer Männergesangsverein sang sein „Hallo, hier Wedel!" und sorgte mit Zeilen über den sturmumwehten Roland fürs heimatliche Flair. Und für jeden Neubürger fand Landrat Grimme nette Worte und ein Lächeln, als er die Urkunden mit Bundesadler übergab - und dann blitzte es für das individuelle Erinnerungsfoto.“136

„Es ist ziemlich unwahrscheinlich, daß der Mensch in seiner erfolgreichen und biologisch (Biologie: bíos, ‚Leben’ und lógos ‚Lehre‘) korrekten Entwicklungsgeschichte (als Teil der Natur) bisher alles falsch gemacht hat und es des Aufkommens politisch korrekter Denkweisen bedurfte, diese Fehler zu korrigieren und die Gesetzlichkeiten der Natur umzukehren. Bedeutete biologisch korrektes Verhalten bisher erfolgreiche Anpassung und somit Überleben schlechthin, dann kann die Umkehrung nur Nicht-Anpassung und somit Nicht-Überleben bringen. Letztendlich jedoch sind auch Umkehrung und Meidung biologischer Korrektheit doch nur wieder die biologisch korrekte Maßnahme der Natur, sich einer Spezies (Völker) zu entledigen, die nicht mehr überlebensfähig ist (sind). [15, Seite 33]

Der in Frankreich geborene, jüdischstämmige Daniel Cohn-Bendit 1992 im Stern: „Es gibt in Deutschland keine republikanische Form der Eingliederung von Einwanderern. ‚Wir‘ haben eine ethnische Definition des Deutschen, und das ist nicht modern, das ist schlimm.“ [8, Seite 190]

Dazu Kurt Willrich: „Volks- oder Rassenzugehörigkeit ist Teil der natürlichen Ordnung, wie auch die Zugehörigkeit zu einem Geschlecht oder zu einer Familie. Die Dekonstruktion von Geschlechtszugehörigkeit, Familie, Volk, Nation und Rasse ist Voraussetzung zur Multikulturalisierung im Rahmen der Globalisierung. [15, Seite 43]

Wir warnen vor Faschismus, damit sich NS-Deutschland nicht wiederholt. Doch dann sollten wir auch vor der multikulturellen Gesellschaft warnen, damit sich der Kosovo, Bosnien, Ruanda, Zypern, Osttimor und Sri Lanka, Armenien, Sudetenland, Nordirland, das Kurdenproblem … nicht wiederholen. Aus diesem Grunde sollte der (systematische) Aufbau einer potentiell haß- und gewaltgeladenen Gesellschaft vermieden werden, anstatt angesichts der Opfer eine immerwährende, lächerliche und verlogene „Betroffenheitskultur“ zu zelebrieren!

Wer dennoch Menschengruppen (Einwanderer und Einheimische), aus welchen Gründen auch immer übertrieben zusammenmischt, sollte wegen ‚Verleitung zum Völkermord‘ angeklagt und bestraft werden. [15, Seite 35, 37]








Multikulturalismus ist ein unnatürlicher und ungesunder Zustand, der nur Länder heimsuchen kann, die sich bereits im nationalen Niedergang befinden. Habgier und Korruption charakterisieren die Regierung zusammen mit ihren unterdrückerischen Maßnahmen gegen die eigenen Bürger. Lügen und Falschheit sind Inhalt und Geschäft der Medien, Politiker und Bildungseinrichtungen. Multikulturalismus wird dazu benutzt, einen nationalen Konsens in der Wählerschaft zu verhindern.

Er untergräbt Werte, Kultur, Glaubensinhalte, ethnische Eigenheiten usw. und schafft dadurch einen ständigen Strom der Unzufriedenheit, auf dem die Multikulturalisten schwimmen. Es ist eine perfekte Methode, sicherzustellen, daß es niemals Übereinstimmung, Einigkeit oder ein gemeinsames Schicksal unter den Regierten geben kann. Multikulturalisierung und Globalisierung leiten erbarmungslos das Verschwinden jahrtausendealter Sitten und Bräuche, Gepflogenheiten und Sprachen ein. …

Doch diese Welt ist schon seit langem multikulturell. Wer kulturelle Vielfalt erhalten will, muß zwangsläufig gegen die Einrichtung multikultureller Gesellschaften stimmen und für die Beibehaltung klarer Grenzen, natürlich mit Grenzübergängen für Güter-, Gen- und Kulturaustausch. Der wahre Antriebsgrund hinter der Globalisierung, mit der Multikulturalisierung im Schlepptau, sind daher Machtstreben und finanzielle Bereicherung.

[15, Seite 190, 295, 296]

Es ist nicht das Merkmal von Rassen und Völkern, sich zu hassen, sondern das von konkurrierenden Gruppen. Wäre der Mensch rassistisch, Holländer würden zum Beispiel Koreaner hassen, und nicht Deutsche, Indonesier würden Skandinavier hassen, und nicht Chinesen, Serben würden Nigerianer hassen und nicht Kroaten – doch wir hassen nur die, die unserer „Horde“ als Konkurrent zu nahe treten. In der multikulturellen Gesellschaft konkurrieren ethnische und kulturelle Verbände miteinander. Bevorzugung von Gruppengenossen, Nepotismus (Bevorzugung der eigenen Gruppenmitglieder), Korruption und Diskriminierung gruppenfremder Genossen ergeben sich wie von selbst – mit Disharmonie, Neid, Ablehnung und Haß als logischen Folgen. Erst im Zuge verstärkter Kontakte mit Andersrassigen kann Tribalismus zu Rassismus werden. Rivalität zwischen Gruppen entsteht immer dann, wenn diese Gruppen unmittelbar miteinander konkurrieren.

In einer multikulturellen, multi-ethnischen Gesellschaft verhalten sich die beteiligten ethnisch-kulturellen Gruppierungen wettbewerbsorientiert wie konkurrierende Gruppen. …

So setzen sich Ausländer im allgemeinen für Einwanderung und Multikulturalismus ein. In ihrem Herkunftsland sind sie jedoch meist entschieden gegen die Einwanderung fremder Menschen, gegen existierende ethnisch-kulturelle Minderheiten und überhaupt gegen Multikulturalismus. …

Tropfeneinwanderung ist völlig normal und daher positiv. Masseneinwanderung ist unnatürlich und daher negativ. Es besteht also ein gewaltiger Unterschied zwischen einer Tropfeneinwanderung und einer Masseneinwanderung.

Fremde Menschen bringen frische Erbanlagen, andere Ideen und echte multikulturelle Bereicherung im problemfrei erträglichen Rahmen. Bedrohungsängste werden kaum geweckt; Rassismus bleibt aus. Tropfeneinwanderung gab und gibt es immer und überall.

Masseneinwanderung in ein Land mit eingeborener Mehrheit ist negativ. Zu viele fremde Menschen bringen zu viele fremde Erbanlagen, zu viele Traditionen und abweichende Wertvorstellungen. Sie erwecken dadurch bei den Einheimischen Bedrohungsängste, denn die Einwanderung vieler, fremder Menschen hat den Charakter einer Eroberung. Rassismus, als Abwehr gegen diese Überfremdung, ist die bio-logische Folge. [15, Seite 222-224]

Das Wort „Rassismus“ wird nur im Zusammenhang mit Weißen und mit weißen Mehrheiten, nicht aber Minderheiten, Schwarze, Asiaten oder andere betreffend, gebraucht. So sind z.B. Hutu, die eine Million Tutsi erschlagen – offiziell keine Rassisten und daher auch keine Faschisten, und fremdenfeindlich sind sie auch nicht. Sie sind tribal-territorial – wie alle Menschen.“ [15, Seite 191]

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